[FAU-Logo] Sonderforschungsbereich 539

Forschungsthema: Pseudoexfoliations-Syndrom

Das Pseudoexfoliations (PEX)-Syndrom ist eine generalisierte Erkrankung der extrazellulären Matrix, die mit der Ablagerung eines abnormalen weißlich-flockigen Materials auf intraokularen Oberflächen einhergeht (Abb). Obwohl die Veränderungen im Auge seit langem bekannt sind, wurde das systemische Vorkommen der charakteristischen Ablagerungen im Bindegewebe zahlreicher Organe, wie Herz, Lunge, Leber, Niere und Hirnhäuten, erstmals 1992 durch unsere Arbeitsgruppe als neuer Matrixprozess beschrieben. Elektronen-mikroskopisch besteht das Material aus charakteristischen Fibrillen, die von verschiedenen intra- und extraokulären Zelltypen produziert werden können (Abb).

[PEX-Bild 1]
[PEX-Bild 2]


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